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Leirubakki Geschichte

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Anlässlich einer Konferenz der Historikervereinigung und des Vereines für Volkskunde wurde im vergangenen Jahr auf Leirubakki ein Denkmal enthüllt, das zu Ehren von Prof. Dr. Guðni Jónsson errichtet worden ist. Guðni Jónsson, der einer der bedeutendsten und einflussreichsten, isländischen Historiker und Herausgeber wissenschaftlicher Texte im 20. Jahrhundert war, verbrachte seine Jugend auf Leirubakki. Er berichtete davon, dass man dort sehr bildungsbeflissen gewesen wäre, und dass er früh die Edda, die Sagas und andere alte Texte kennengelernt hätte, welche später dann die Grundlage für sein Lebenswerk bildeten. Das Denkmal schuf der Bildhauer Helgi Gíslason.

 

Die Landnahme, das Leben der Menschen und die sozialen Verhältnisse in einem neuen Land.

 

Auf Leirubakki ist eine wissenschaftliche Institution, das Lehr- und Forschungszentrum Leirubakki, gegründet worden. Dessen vornehmste Aufgabe soll es sein, Forschungen zur ersten Besiedelung der Insel und der gesellschaftlichen Entwicklung der Anfangszeit zu unterstützen.

 

Menschen unterschiedlichster Herkunft kamen hier zusammen und mussten mit fremdartigen und schwierigen Lebensbedingungen

 
Konferenz der wissenschaftlichen Leitung des Lehrzentrums Leirubakki.
In der Mitte der Vorsitzende Prof. Gísli Sigurðsson.

fertigwerden.

Island war das letzte Land in Europa, welches besiedelt wurde, und über die Landnahme und die folgende gesellschaftliche Entwicklung in jener Zeit gibt es ungewöhnlich viele schriftliche Quellen. 

 

Geplant sind vielfältige Aktivitäten wie z.B. Forschungen, Symposien, Konferenzen, Ausstellungen, Veröffentlichungen und Exkursionen. Besonders betont werden dabei zwei Grundsätze. Zum einen sollen alle Beiträge akademischen Anforderungen genügen, zum anderen sollen Resultate auch in allgemein zugänglicher Form für Schüler und in- und ausländische Besucher vorliegen.

 

Auf Leirubakki wird heute bereits das Hekla-Zentrum betrieben. Dieses informiert in Wort und Bild über den Vulkan Hekla, unterstützt daneben aber auch vielfältige, kulturelle Aktivitäten, die sich vor allem mit der Region Rangárþing und direkt oder indirekt mit dem gemeinsamen kulturellen Erbe Islands und der Nachbarländer befassen.

 

Nachkommen von Dr. Guðni Jónsson versammelten sich in Leirubakki anlässlich der Enthüllung des Denkmals im Juni 2007.

 

Es ist beabsichtigt, Wissenschaftlern in Leirubakki Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und ihnen so Gelegenheit zu geben, von Zeit zu Zeit am Ort zu arbeiten. Ein besonderes Vorhaben ist der Bau einer Stabkirche nach mutmasslicher Form, die sozusagen ein Symbol für die Aktivitäten des Instituts sein wird, ebenso aber auch Austellungen kirchlicher Kunst beherbergen soll. Ebenso ist eine Ausstellung geplant, welche die Gäste auf leicht verständliche Weise durch die isländische Geschichte von der Landnahme und durch die folgenden Jahrhunderte führt. 

 

Historiker- und Volkskundlerkonferenz auf Leirubakki im Frühjahr 2007

 

Das Lehr-und Forschungszentrum beabsichtigt mit offiziellen Stellen und Universitäten in Island, Norwegen und England sowie mit verschiedenen anderen Organisationen und Firmen zusammenzuarbeiten. Die wissenschaftliche Leitung liegt in Händen des Vorstandes, der sich aus Gelehrten der verschiedenen Fachgebiete zusammensetzt.

 

Der Vorstand des Lehr-und Forschungszentrums Leirubakki:

 

  • Prof. Gísli Sigurðsson, Árnastofnun, Isländische Universität, Vorsitzender
  • Valgerður Kr. Brynjólfsdóttir MA, Leiterin des Hekla-Zentrums Leirubakki
  • Örnólfur Thorsson MA, Sekretär des Isländischen Staatspräsidenten
  • Guðrún Larsen, Geologisches Institut, Isländische Universität
  • Prof. Guðrún Nordal, Isländische Universität   
  • Orri Vésteinsson, Lektor, Isländische Universität   
  • Terry Gunnell, Dozent, Isländische Universität   
  • Árni Hjartarson, Geologe, Isländisches Energieinstitut 
  • Ágústa Edwald, Archäologisches Institut Reykjavík
  • Prof. Torgrim Titlestad, Universität Stavanger
  • Prof. Andrew Dugmore, Universität Edinburgh

Projektpräsentation in Norwegen: Þorgrímur Gestsson, Autor

Tägliche Betreuung: Anders Hansen



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